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Neues Jahr. Neuer Job. Wie du dir in den ersten Tagen in einer neuen Rolle Ziele setzt

Vielleicht hast du bereits eine neue Stelle für 2022 in Aussicht. Oder du hast vor, dich im neuen Jahr ernsthaft auf Jobsuche zu begeben. Aber wenn du deine nächste große Aufgabe gefunden hast, ist es wichtig, dass du sie mit einem Plan angehst. Die Festlegung von Zielen ist entscheidend, um sicherzustellen, dass du das Beste aus einer neuen Erfahrung herausholst und deine Karriere weiter vorantreibst.

Wenn du eine neue Stelle antrittst, durchläufst du wahrscheinlich einen Onboarding-Prozess, der dir einen umfassenden Überblick über die Kultur deines neuen Unternehmens und deine neue Rolle gibt. Das Ziel ist natürlich, dass du dich so schnell wie möglich einarbeitest und produktiv wirst.

Aber wusstest du, dass du dein Gesamtziel besser erreichen kannst, wenn du dir kleinere Ziele für den Onboarding-Prozess setzt? Und wenn du diese Ziele in deinen Gesamtplan für das Jahr 2022 einbaust, kannst du deine Karriere im Laufe des Jahres besser planen.

Hier ist der Grund dafür: Wenn du dir Gedanken darüber machst, was du mit dem Onboarding-Prozess erreichen willst, und dir entsprechende Ziele setzt, ist es wahrscheinlicher, dass du mehr Informationen behältst und Antworten auf all die Fragen bekommst, die du sonst vielleicht später stellen müsstest.

Du kannst dir zwar immer deine eigenen Ziele setzen, aber hier sind ein paar, die dir den Einstieg erleichtern - zusammen mit ein paar Hinweisen, wie du sie erreichen kannst:

  • Mache einen guten ersten Eindruck. Natürlich will jeder an seinem ersten Tag im neuen Job einen guten Eindruck machen, aber das erfordert ein wenig Mühe. Kleide dich entsprechend der Kleiderordnung des Unternehmens, höre aktiv zu und beteilige dich an den Vorstellungsgesprächen - sowohl virtuell als auch persönlich - und stelle Fragen, ohne das Gespräch zu dominieren. Denke daran, dass es besser ist, als Neuling zu beobachten, bevor du versuchst, dich hervorzuheben.

  • Passe dich der Unternehmenskultur an. Im Laufe deines Onboardings lernst du Dinge wie den firmenspezifischen Jargon und Prozesse, die du unbedingt kennen musst. Versuche, dir diese so schnell wie möglich einzuprägen. Wenn nötig, mach dir Notizen, damit du sie später nachlesen kannst. Nimm gleichzeitig an den üblichen Aktivitäten teil und lerne die Leute in deinem unmittelbaren Team kennen.

  • Lerne, wer wer im Unternehmen und in deinem Team ist. Du musst die Weisungskette kennen - außerdem solltest du die Namen und Aufgaben aller deiner Teammitglieder kennen. Wenn du dich an den Namen von jemandem erinnerst, ohne fragen zu müssen, kannst du bei deinen neuen Kollegen punkten!

  • Verstehe deine gesamten Aufgabenbereich. Finde heraus, was genau von dir täglich erwartet wird und frage, ob es wöchentlich, monatlich oder vierteljährlich wiederkehrende Aufgaben gibt, die du erledigen musst.

  • Finde einen Mentor. Obwohl nicht alle Unternehmen Mentorenprogramme unterstützen, können sie sehr nützlich sein. Frag deinen Vorgesetzten nach der Möglichkeit, dir einen Mentor zur Seite zu stellen, der dir bei der Eingewöhnung hilft.

  • Denke über deine langfristigen Karriereziele nach. Während des Einarbeitungsprozesses bekommst du eine Vorstellung davon, was in deinem Unternehmen in Bezug auf deine Karriere möglich ist. Deshalb ist dies - besonders zu Beginn eines neuen Jahres - der perfekte Zeitpunkt, um darüber nachzudenken, was du in diesem Job und in deiner weiteren Karriere erreichen willst. Du musst jedoch sicherstellen, dass diese Ziele mit den Zielen deines Arbeitgebers übereinstimmen, wie der Ivy Exec Artikel "Goal Setting at Work: 3 Things to Discuss with Your Boss First" (Zielsetzung am Arbeitsplatz: 3 Dinge, die du zuerst mit deinem Chef besprechen solltest) rät. Sobald du mit deiner neuen Rolle vertraut bist und dich darin wohlfühlst, kannst du mit deinem Vorgesetzten über deine Karriereziele sprechen.

Wenn du dir proaktiv Ziele setzt, um das Beste aus deinen ersten Arbeitstagen zu machen, hast du nicht nur bessere Chancen, einen guten Eindruck zu hinterlassen, sondern du wirst dich auch schneller eingewöhnen und produktiver arbeiten können. Auf lange Sicht hilft das deinem Team, deinem Unternehmen und natürlich auch deiner Karriere.

 

Quelle:

https://www.ivyexec.com/executive-insights/2017/goal-setting-work-discuss-boss/